Andersartige Texte lesen

Kreatives Schreiben (Teil 5)

Beerdigung - Bruder
Bild: Pixabay / Skitterphoto - Allein kämpfen

Teetrinkend sitze ich in einem kleinen Café mitten in der Stadt, was für mich eigentlich unüblich ist, da ich solche Cafés eher meide. Zugeben muss ich dennoch, dass hier ein sehr guter Pfefferminztee serviert wird. Esprit, den ich sonst immer hatte, fehlt mir. Früher war ich aktiver. Immer war ich unter Strom. Gerne wollte ich immer diese Energie im Schriftverkehr umsetzen. Vermutlich habe ich das auch getan, aber dafür muss ich dann mit gewissen charakterlichen Einbußen zahlen. Was ich damit meine? Inzwischen bin ich mehr in mich gekehrt, oder wie man das auch gern nennen mag; ich bin introvertierter geworden. Eingestandenermaßen ist meinerseits hinzuzufügen; Um ein Schriftsteller zu sein, muss ich auch mehr in mich gekehrt sein.
Früher sprach ich meine Sorgen laut aus und habe viel von mir Preis gegeben, was mir letztlich eher schadete. Meine damalige Kollegin Dorota meinte einst -als ich ihr sagte, dass ich Schriftsteller werden wolle-, ein Schriftsteller habe meist ein einsames Leben.
Warum sagen das so einige Leute? Keineswegs fühle ich mich einsam, sondern eher erdrückt, von den Erwartungen meiner Mitmenschen. Jetzt sitze ich zwar in diesem Kaffee, doch normalerweise hätte ich noch am Strand sitzen müssen, und viele Menschen verstehen nicht, dass mir das wirklich reicht, einfach nur am Strand zu sein, Tag ein, Tag aus.

Letztendlich machen wir doch alle irgendwann mal, Tag ein, Tag aus, nur noch dasselbe. Sei es Arbeiten oder Fernsehschauen, dann will ich wenigstens das, Tag ein, Tag aus, tun, was ich selbst für mich entscheide und für mich richtig halte, als das, was ein gesellschaftliches System, ein allgemein vorgegebenes Konstrukt, vorgibt, auf das Leben projizieren lassen. Sicherlich brauchen Menschen so ein Konstrukt, aber ich nicht.

Ich widme mich einer Schreibübung aus dem Webinar
Setting: Zwei Geschwister auf der Beerdigung ihres Vaters. Schreibt dazu eine Erzählung oder eine Kurzgeschichte und baut Dialoge v.a. zwischen den Geschwistern ein.
Tipps: Überlegt euch wie die beiden charakterisiert sind, wie ihre Beziehung zueinander gestaltet ist und lasst sie unbewältigte Konflikte austragen.
Spickt den Dialog mit Subtext!

Zwei Brüder sehen sich bei der Beerdigung ihres Vaters. Beide haben inzwischen das dreißigste Lebensjahr überschritten. Der eine Bruder ist zwei Jahre älter als der andere. Streng christlich und vor allem sehr autoritär wurden die beiden erzogen. In anderen Worten; beide hatten es nicht leicht. Und noch schwerer haben sie es jetzt, wo sie sich, bei der Beerdigung ihres Vaters wiedersehen. Einige Jahre ist es her, dass sie sich gesehen haben. Nachdem der ältere Bruder und der Vater einen heftigen Streit hatten, entschied sich dieser Bruder von zuhause wegzugehen. „Sollte ich auch nur in einer im Garten stehenden Hundehütte, bei irgendeiner Familie hausen dürfen, wäre es schon besser als hier bei diesem Schweinepriester zu leben“, dachte sich der ältere Bruder als er sich entschied draußen in die weite Welt zu gehen.
Sonderlich gut war der Vater in der Tat nicht zu seinen Söhnen. Die Söhne waren in ihren jungen Jahren keck und frech. Mit Steinen warfen sie in die Fenster der Nachbarn, legten Böller in Glasflaschen mitten auf der Straße, brannten einen Bauernhof nieder, was sie erst nach einigen Jahren dem Vater beichteten. Bestraft hatte er seine Söhne, indem er sie mit seinem Hosengürtel schlug. Dem älteren Bruder wurden die seelischen Schmerzen verheilt durch Gebete. Er betete immer zu Gott oder sprach Psalme. „Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir, mein Leib verlangt nach dir aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist. So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne sehen deine Macht und Herrlichkeit. Denn deine Güte ist besser als Leben; meine Lippen preisen dich. So will ich dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben. Das ist meines Herzens Freude und Wonne, wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann; wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach. Denn du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich. Meine Seele hängt an dir; deine rechte Hand hält mich. Sie aber trachten mir nach dem Leben, mich zu verderben; sie werden in die Tiefen der Erde hinunterfahren. Sie werden dem Schwert dahingegeben und den Schakalen zur Beute werden. Aber der König freut sich in Gott. Wer bei ihm schwört, der darf sich rühmen; denn die Lügenmäuler sollen verstopft werden“, so sprach der ältere Bruder zu Gott und fügte oftmals Folgendes hinzu: „So wie das Lügenmaul meines Vaters verstopft werden soll. Er sagte, er preise dich, oh Herr, aber schlägt uns und schändet deinen Namen. Wie gerne würde ich selbst sein Lügenmaul stopfen. Doch ich will der Versuchung des Bösen wiederstehen. Eines Tages gehe ich einfach weg von ihm, weg von hier, weg von meiner Familie“. Gesagt, getan. In der Mitte seiner zwanziger Jahre verließ er dann endlich, nach dem Abschluss seiner Ausbildung, seine Familie. Weitab seiner Wehmut die Familie verlassen zu haben, fragte er sich, warum er denn so alleine sei, warum er als Einziger von seinem Vater weggehen wollte. Seine Mutter und sein jüngerer Bruder blieben. „Wie können sie seiner Gewalt so willfährig sein?“, fragte er sich. „Dass ich nicht immer ein gutes Kind war, streite ich nicht ab. Dass ich es aber nicht verdiene, so dermaßen schlecht von ihm behandelt zu werden, kann ich wirklich überzeugend von mir sagen.“
Der ältere Bruder, der sich auf eigene Faust ein erkleckliches Leben aufgebaut hatte, bekam vor ein paar Tagen einen Brief mit der Information, dass sein Vater gestorben sei. Geringschätzend kann er den Brief nicht ohne weiteres ignorieren, aber dadurch sind seine Gedanken dissonierend. Zum einen ruft er sich die Vergangenheit hervor und zum anderen hat er irgendwie eine devotionale Haltung gegenüber seinem verstorbenen Vater, da er trotz seines schlechten Charakters ihn bis zum Auszug ernährte und behauste. Deshalb entscheidet er sich doch zur Beerdigung zu gehen, die letzte Ehre zu erweisen und sieht nun seinen jüngeren Bruder und seine Mutter, die er lange zuvor nicht mehr gesehen hatte.

Wie eine Beerdigung so ist, hört man den Priester Gebete, Psalmen und Gutheißungen sprechen. Ganz vorne, nahe dem Sarg, sitzen die Mutter und der junge Bruder. Der ältere Bruder hält sich vorerst ein bisschen fern von der Familie auf. Langsam und bedacht nähert er sich der Familie, nach dem die Zeremonie sich dem Ende neigt.
„Lässt du dich also doch blicken?“, fragt der junge Bruder nachdem er den Großen getroffen hat. „Und gehst du gleich wieder oder bist du noch bei der Trauerfeier?“.
„Ich habe in der Nähe ein Hotelzimmer und habe vor ein paar Tage zu bleiben?“
„Ach so ist es? Du hast ein Hotelzimmer? Schön für dich“.
Der kleine Bruder senkt leicht verbittert den Kopf und geht zu seinem geparkten Auto. ‚Ob es eine gute Idee war hier her zu kommen? ‘, fragt sich der große Bruder und macht sich auf dem Weg zur Trauerfeier seines verstorbenen Vaters. Befremdet fühlt er sich, wenn er den Ort sieht, an welchen er lange lebte und langmütig Leiden über sich ergehen ließ. Verwundert sieht er das Haus. Es hat sich nichts geändert. Das Haus, indem er einst hauste, sieht immer noch so aus wie früher. Grimmig schaut er sich das Haus an und überlegt es sich dort hineinzugehen. Die Tristheit, die das Haus ihn immer vermittelte, als er vom Schulweg oder von den Treffen mit seinen Freund nach Hause kam, überkommt ihn auf einmal wieder mit voller Wucht. Es gab Tage, an denen er sich dachte, er wolle nicht mehr in dieses Haus zurück und müsse es auch eines Tages nicht mehr. Doch heute ist der Tag, an dem er wieder dorthin geht. Arithmetisch rechnet er sich aus, wie vielen Leuten er begegnen wird, die wissen wollen, was aus ihm geworden sei, und wie wahrscheinlich es sei, denen aus dem Weg zu gehen; nämlich gar nicht. Das Beste, was er jetzt machen kann, ist, sich auszudenken, wie er etwas erzählen kann, dass er nicht zu viel von sich preisgibt und umfassend seine Entwicklung darstellt.
Vorausfühlend, dass es ihm nicht zu Gute wird, geht in er das Haus rein.
Viele Gesichter, die er schon auf dem Friedhof sah, sind auch noch bei der Trauerfeier. Scharenweise gehen Leute rein und raus. Die einen gehen raus um eine Zigarette zu rauchen und sich alte Geschichten über den Alten auszutauschen und andere gehen zum Kaffee und Kuchen, sprechen ihr Beileid aus und führen Konversation.

„Dass ich dich erst wiedersehe, wenn dein Vater gestorben ist, hätte ich mir nicht erträumen lassen können“, hört er einen gemeinsamen Freund von ihm und seinem jüngeren Bruder reden. „Warum bist du nicht schon vorher mal hierhergekommen? Meine Eltern empfingen dich, als wärst eines ihrer Kinder gewesen.“
„Erinnerungen. Verstehst du?“, entgegnet der ältere Bruder.
„Schlechte Erinnerungen? Zu denen kann ich oder meine Familie eigentlich nicht gehören.“
„Nein, nicht direkt. Aber der Grund, warum ich bei euch war, würde mir jedes Mal die schlechten Erinnerungen hervorrufen.“
„Verstehe. Hast du eine Arbeit?“
„Ich arbeite und spare. Mir geht es gut, wenn du das wissen willst.“
„Das freut mich zu hören. Willst du noch mit deinem Bruder sprechen?“
„Ja. Ich muss.“
„Ich denke, er ist nicht so gut auf dich anzusprechen.“
„Warum? Ich habe ihm nichts getan.“
„Das sieht er vielleicht anders.“
Der ältere Bruder verzieht leicht seine Lippen und verkneift sich indolente Bemerkungen.
„Das zeigt sich noch. Wir sehen uns vielleicht noch die Tage. Je nachdem, was aus meinem Aufenthalt hier resultiert. Deine Eltern habe ich hier auch gesehen. Ich werde sie begrüßen, aber ich muss erst mit meinem Bruder und meiner Mutter sprechen.“
„Tu das!“

Zwischenzeitlich hatte seine Mutter Augenkontakt zu ihm gehabt. Wenn er eines gelernt von seiner Mutter hat, dann war es, mit den Augen sprechen zu können. Früher sprachen sie auch wenig miteinander. Vielmehr blickten sie sich an lange und sprachen durch ihre Augen. Beim Gespräch mit seinem alten Freund, sagte die Mutter durch ihre Augen, warum er sich nicht schon vorher hatte blicken lassen. Mit seinen Blicken sagte er ihr: ‚Wir reden gleich.‘
Und nun ist der Zeitpunkt an dem sie sich ihre wenigen Worte zu teilen.
„Mutter, du weißt genau, warum ich jetzt erst komme.“
„Ja, das weiß ich. Aber du hättest es dir auch ersparen können.“
„Hätte ich.“
„Hast du aber nicht.“
„Nein, habe ich nicht.“
„Sohn, ich kann verstehen, warum du gegangen bist, denn ich spüre Trauer, aber auch Erleichterung. Für deinen Bruder ist es anders.“
„Ich weiß.“
Sie schauen sich wieder tief in die Augen. Durch ihre Augen sagt sie ihm: ‚Geh zu ihm.‘
Er nickt. „Danke, dass du mich nicht hasst“, sagt er ihr. Ihre Mundwinkel weisen auf ein leichtes Lächeln.
Vom Wohnzimmer durch die Diele zur Essküche sieht er seinen jüngeren Bruder und geht zu ihm hin. Er packt einen Umschlag raus und gibt ihm den. Amorph schaut er ihn an, als er in den Umschlag sah. Die Geldscheine, die darin zu sehen sind, machen die Stimmung des jüngeren Bruders nebelhaft. Mürrisch sieht er seinen Bruder und fragt: „Was soll ich damit?“
„Das ist dafür gedacht, damit du einen erheblichen Kostenanteil der Beerdigung kompensiert bekommst.“
„Die kannst du dir in deinen Arsch stecken“, sagt der Jüngere ihm flüsternd und aggressiv und fügt Folgendes hinzu: „Was machst du jetzt hier ein auf wichtigtuerisch?“
„Ich mache nicht ein auf wichtigtuerisch.“
„Was willst du dann hier?“
„Dem Alten die letzte Ehre erweisen.“
„Lass uns nach oben gehen. Einige gucken schon komisch.“
„Das können wir machen. Dich hat es ohnehin immer interessiert, wie die Leute dich anschauen“, sagt der Ältere sehr sarkastisch und herablassend. Beide gehen hoch in ihr altes gemeinsames Zimmer.
„Was fällt dir ein hier zu kommen und auf einmal den edlen spendablen Menschen zu spielen?“, platzt es dem Jüngeren aus dem Mund, nachdem die Zimmertür verschlossen war.
„Was willst du überhaupt? Was ist dein Problem? Als ich dir vor ein paar Jahren Geld zuschickte, damit du für das Haus hier die letzten Zahlungen vornehmen konntest, warst du nicht so zimperlich.“
„Du hast schon echt Eier, hierherzukommen und dich so aufzuspielen“.
Der Jüngere ballte seine Fäuste.
„Du denkst wohl, weil du in den letzten Jahren, der Herr des Hauses geworden bist, könntest du mich schlagen. Vergiss nicht wer bei unseren Raufereien immer den Kürzeren gezogen hat. Und glaub mir, die Willenskraft von zuhause weg zu gehen und weiterhin zu wachsen, ist nach wie vor geblieben. In andern Worten: Bevor du die Fäuste geballt hast, lagst du in meiner Vorstellung schon auf den Boden.“
„Was willst du dann hier?“
„Das kann ich dir nicht genau sagen. Das Gefühl, das mich hierhin zieht, kann ich nicht einfach so mit Worten beschreiben. Diesen Tag habe ich mir damals so oft gewünscht und nun wo der eintrifft, fühle ich mich nicht besser bzw. keineswegs erfüllt.“
„Und nun?“
„Du hast viel mitmachen und ertragen müssen. Ich dachte mir, wenn ich dir etwas beisteuere, könnte ich dir etwas abnehmen.“
„Ich brauch kein Geld von dir. Wenn überhaupt, dann brauchst du Geld von mir!“
„Pf! Ich brauch von dir kein Geld. Denkst du, weil du mir mal 2 Riesen gegeben hast, bist du jetzt ein Mann?!“
„Du hast echt Nerven hierher zu kommen. Wenn du meinst, dass du uns allen überlegen bist, warum bist du dann nicht schon vorher gekommen und hast deine Gangstershow abgezogen? Und warum bist du nie mit deinen Kindern gekommen, damit sie ihren Cousin und ihre Cousine kennenlernen konnten? Oder denkst du, dass deine Kinder besser sind als meine?“
„Ich hatte meine Gründe.“
„Was für Gründe? Auch mich hat der Alte mies behandelt und nachdem du weggegangen bist, wurde er nicht wirklich sanfter. Trotzdem war ich die letzten Jahre hier, habe für Hungerlohn gearbeitet, die Raten abbezahlt und ihn pflegen lassen. Du hingegen bist einfach nur ein Feigling und ranntest weg.“
„Erzähl nicht so einen Scheiß! Ja, am Anfang war es schwer für mich und ich brauchte finanzielle Stütze. Danach habe ich dir alles wieder zurückbezahlt. Mehr noch; ich kaufte mir ein Objekt und sagte, dass Mutter, deine Frau und du zu mir hinkommen könnt. Dafür warst du dir aber zu stolz. Der Feigling bin nicht ich, sondern du, weil du nicht aus der Komfortzone rauskommen wolltest. Wäre ich hiergeblieben, hätte ich den Alten womöglich noch getötet. Du weißt wie hitzig es immer zwischen uns war.“

Der junge Bruder schaut ihn zähneknirschend und wütend an. Es ist ihm anzumerken, dass etwas gesagt wurde, das ihn schon in gewisser Weise traf.
„Du bist gekommen, hast jetzt vielleicht deinen Seelenfrieden, aber jetzt verschwinde oder es knallt gleich. Mal sehen wer dabei Gesicht verliert.“
Als der kleine Bruder das gerade von seinen Lippen lies, dachte der ältere darüber nach es zu riskieren. Er hat es doch sein gelassen und geht nun nach einem Moment des Schweigens aus dem Zimmer. An der Tür bleibt er stehen und sagt mit dem Kopf in den offenen Türspalt geneigt:
„Vorhin, als du mich fragtest, warum ich nie mit meinen Kindern kam, fiel es mir nicht leicht zuzugeben, dass ich dir Unrecht tat. Dir und Mutter meine Kinder vorzuenthalten, war nicht gerecht von mir. Ich wollte einfach nur nicht, dass sie das kennenlernen wovor ich weglief.“

Der ältere Bruder geht zum Auto. Er will den Wagen starten, doch er kann nicht, da er sieht, wie sein Bruder auf ihn zukommt. „Eigentlich will ich dich nie wiedersehen. Doch wenn deine Kinder hierherkommen wollen und ihre Großmutter, ihre Cousinen und Cousins kennenlernen wollen, dann sind sie hier immer herzlich Willkommen. Deine Kinder können nichts dafür, dass du von hier gegangen bist. Es würde mich freuen meinen Neffen und meine Nichte kennenzulernen.“
„Das werden Sie“.

Feststellend bemerke ich, dass das Schreiben von Kurzgeschichten, und auch das Veröffentlichen dieser, mir außerordentlich gut bislang tat. Arrogant war ich zu glauben, einfach so, ohne richtige schriftstellerische Erfahrung, einen Roman schreiben zu können.
Heute Morgen sah ich ein Video von Bernhard Schlink. Mich beeindruckte es sehr, dass er erst mit 40 Jahren seinen Roman-Hit mit „Der Vorleser“ geschlagen hatte. Zudem ist es auch erstaunlich, dass zwei seiner Bücher auch schon mit bekannten Hollywoodschauspielern gedreht worden ist. Zuvor veröffentlichte er Kriminalromane.
Vielleicht sollte ich auch vorerst wie bisher meine Kurzgeschichten veröffentlichen und weiterhin an meinen Roman arbeiten. Erquicklich wird es wohl in irgendeiner Art und Weise für mich schon werden.