Andersartige Texte lesen

Meine PoetrySlam-Texte (Teil 1)

Poetry-Slam
(Bild: Pixabay / Pezibear) Geld und Feuer - An beidem verbrennt man sich.

Gestern traf ich jemanden, den ich aus dem UniFit kenne. Er sagte mir, er habe auf meinem Blog geschaut und auch meine Poetry-Slam-Videos gesehen. Zudem sagte er, dass er meine Videos bzw. meine vorgetragenen Texte feiere. Sie seien gesellschaftskritisch und sehr gut verfasst. Das war echt der Hammer, sowas zu hören. Auch wenn es nur eine Person gesagt hat. Es geht dabei nämlich darum, dass meine Arbeit wertgeschätzt wurde.
Dafür habe ich mich bei ihm bedankt und hinzugefügt, dass ich nur selten positives Feedback oder überhaupt ein Feedback bekäme. „Wahrscheinlich hattest du ein undankbares Publikum“, sagte er zu mir. Aber nicht nur er; sondern andere sagten mir das auch schon zuvor. Dass das Publikum bislang immer undankbar war, ist der Grund, warum ich mit den PoetrySlams nicht mehr weitergemacht habe. Es hat mich geistig zu sehr angestrengt gegen ein Publikum, aber vor allem, gegen inhaltslose und dennoch beliebte Slammer anzutreten.

Die Texte zu schreiben, die politisch- und gesellschaftskritisch waren, und dann noch Reime in Zusammenhang bringen, war echt sehr schwierig. Ferner war es für mich um so nerviger, wenn ich keinen Anklang zum Publikum fand, weil sie das eben nicht hören wollten. Vereinzelnd kamen Leute zu mir, die gesagt haben, dass mein Text sehr gut gewesen sei. Zwar war es schön zu hören, aber nicht wirklich ernüchternd um weiter zu machen. Da ich aber schon immer geschrieben habe, dachte ich mir, den Kanal zu ändern und zu bloggen. Meine PoetrySlam-Texte hatte ich schon immer vorgehabt zu veröffentlichen. Das gestrige Antreffen mit meinem Bekannten, verleitet mich nun dazu meine Texte endlich hierüber freizugeben.
Viel Spaß beim Lesen.

Die Zaubertricks der Bänker

Was ist eigentlich Geld? Geld ist nichts weiteres als ein Fantasieprodukt. Bevor das Geld eingeführt wurde, gab es für den Menschen nur den Tauschhandel. Man bekam z.B. vom Schmied ein Messer, wenn ihn dafür beispielsweise der Landwirt 10 Eier gab. Auf die Geschichte des Geldes oder bzw. das Geldsystem als solches werde ich nicht eingehen. Zahlreiche Autoren, wie z.B. Christian Felber (mit seinem Buch „Geld – Die neuen Spielregen“) haben dieses ausgiebig behandelt. Viel mehr will ich eigentlich darauf eingehen, dass das Geld aus dem „Nichts“ erschaffen wird. Im Jahre 1964 wurde der Anwalt Jerome Daly zahlungsunfähig und konnte die Hypothek nicht zurückzahlen. Deshalb verklagte ihn die Bank. Aber die Klage wurde zurückgewiesen, weil das Geld –wie auch vom Kläger bestätigt- aus dem Nichts erschaffen worden sei.

(Hier klicken um auf Wikipedia nachzulesen)

Man sieht also, dass die Bänker sich an Zaubertricks bedienen. Wie ein Zaubertrick funktioniert wird auch in den Film „Prestige“ von Christopher Nolan dargestellt.

Jeder Zaubertick besteht aus drei Akten oder Phasen. Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt. Der Magier zeigt etwas ganz Gewöhnliches. Ein Kartenspiel, einen Vogel oder eine Person. Er zeigt ihnen Dieses Objekt. Vielleicht bittet er sie drum es zu inspizieren. Damit sie sehen können, dass es wirklich echt ist. Unverfälscht und normal. Doch natürlich ist es das wahrscheinlich nicht. In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas aussergewöhnliches geschehen. Nun suchen sie nachdem Geheimnis, aber sie werden es nicht finden. Natürlich ist es so, dass sie nicht wirklich hinsehen. Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen. Aber noch applaudieren sie nicht. Denn etwas verschwinden zu lassen ist nicht genug. Man muss es auch zurückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt. Den schwierigsten Teil. Das Finale. Man nennt ihn Prestigio.

Die Banken bedienen sich auch an das Modell des Prestigios
Erster Teil: Sie verleihen das „aus dem nichts erschaffene“ Geld.
Zweiter Teil: Sie verursachen eine Krise.
Prestige: Sie werden von uns Steuerzahlern gerettet.

Die Commerzbank wurde beispielsweise durch 18 Milliarden Euro Steuergeldern finanziert, nach der Bankenkrise 2008.
(Nachlesbar auf TAZ und Stern.)

Ist es wirklich so wie Henry Ford einst sagte?
Wenn die Menschheit wüsste wie das Geldsystem funktioniert, würde es noch vor morgen früh eine Revolution geben.

Eigentlich wissen wir es doch schon alle. Doch die Revolution wird es nie geben.

Das Geld regiert die Welt,
Die Bankeraffen,
tun es aus dem nichts erschaffen.
Der Mensch arbeitet also für „nichts“ um mit „nichts“ zu bezahlen,
und geht alle Jahre zu den Politiker-Wahlen.
Für die Zinsen wird geschwitzt,
Bei Zahlungsunfähigkeit wird die Kehle aufgeritzt.
Doch der Mensch hält diese Tatsache für einen Witz.
Er genießt fröhlich seinen Konsum,
Jedes Jahr will er sich dann auf Malle ausruhen.
Und Beschwert sich dann, dass es ihm beschissen geht,
weil der Grieche um finanzielle Gnade fleht.
Und weil das noch nicht reicht,
Geht er zum guten Scheich,
kauft ihm sein Benzin ab,
und hält seine Laune mit den neuen VW auf trapp.
Aber da das ihm immernoch nicht genug ist,
und bei McDonalds sein alltägliches Mahl frisst,
entscheidet er sich ganz spontan,
Jetzt werde ich mal Vegan
Attilla Hildmann machts mir vor,
und Huch, Mario Götze schießt das Siegestor.
Der Mensch ist doch im Universum das intelligenteste Wesen.
Zum Säubern nimmt er Kerbblech und Besen,
wie auch Bio- und Nuklearwaffen,
um zu beseitigen, die orientalischen Golfaffen,
dadurch entsteht mehr Geld,
welches regiert über die Welt.